| 0 comentários ]

Wenn dir die Zeit davon läuft, dann musst du eben schneller rennen, scheint die Devise des neuen Teil der Jason Bourne-Reihe zu sein…
Kurz nachdem Jason Bourne die Operationen „Outcome“, „Blackbriar“ und „Treadstone“ entlarvt hat, kämpft sich Aaron Cross (Jeremy Renner) als Übungsauftrag durch die Kälte in Alaska. Aufrecht erhalten wird er dabei von Leistungsverstärkenden Pillen. Die CIA und Colonel Byer (Edward Norton) wollen die Sache und damit die Beweise aus der Welt schaffen und beschließen alle aktiven Agenten durch ihre Pillen abzuschalten. Nur bei Cross gelingt das nicht.
Auch das wissenschaftliche Team, das die Pillen herstellt, soll beseitigt werden und so wird ein Schläfer aktiviert, der alle in einem scheinbaren Selbstmord-Amoklauf umlegt – außer die Virologin Dr. Marta Shearing (Rachel Weisz), die sich rechtzeitig verstecken konnte. Während sie kurz darauf nochmals attackiert wird, kommt Cross ihr zu Hilfe und verlangt nach neuen Pillen. Sie begeben sich gemeinsam auf die Reise, um den Verfolgern zu entkommen und Aaron von seiner Abhängigkeit zu befreien. 
Als Tatsache gleich vorweg: Das ist kein Jason Bourne Film. Weder kommt er vor, noch können der Plot und die Actionszenen mit denen der vorhergehenden Teile verglichen werden. “Das Bourne Vermächtnis” startet während der letzten Minuten des dritten Teils und verwebt sich so damit – ohne aber einen konkreten Zusammenhang zu bilden. Tony Gilroy hat sich viele Handlungsfäden vorgenommen, nimmt aber nur wenige davon auf oder entwickelt sie. Zumindest hat er sich bei den Schauspielern ein gutes Ensemble geholt: Jeremy Renner spielt seinen Aaron Cross sehr viel lockerer, aber auch viel skrupelloser als Matt Damon Jason Bourne gespielt hat.

0 comentários

Postar um comentário